Richard Schwägerl von der Regierung von Oberbayern öffentlich bestellter und beeidigter Sachverständiger |

bis 56 cm
bis 50 kg
gelb oder rot, einfarbig oder gestromt, kurzes, hartes Haar
Der Perro de Presa Mallorquin oder Ca de Bou, wie die Rasse auch genannt wird, zählt Kampfhunde zu seinen Vorfahren, was für Spanien nicht ungewöhnlich ist. Diese Rasse wurde für versch. Formen von Tierkämpfen verwendet, wozu auch die Kämpfe Hund gegen Hund zählten. Diese sind inzwischen verboten, leben aber dennoch weiter, besonders auf dem Festland und auf den Balearen.
Die Rasse wurde über den Seeweg in viele spanisch sprachige Länder exportiert, dort mit einheimischen Rassen gekreuzt und dann als Wachhund eingesetzt. Der Perro de Presa Mallorquin kommt außerhalb seines Herkunftslandes sehr selten vor.
Ist auf im Mittelmeerraum gezüchtete frühere molossoide Kampfhunderasse zurückzuführen und entspricht in seiner potenziellen Gefährlichkeit den bereits in Kategorie II aufgeführten molossoiden Rassen wie etwa dem Mastino Napoletano. Diese Rasse wird seit geraumer Zeit vermehrt gehalten bzw. gezüchtet.